Bestrahlung

Nach Abschluss der Bestrahlungsplanung kann die Behandlung beginnen. Eine gesamte Bestrahlungsserie dauert, je nach Erkrankung und Therapieziel in der Regel mehrere Wochen und wird normalerweise einmal täglich an den Wochentagen durchgeführt. In besonderen Fällen z.B. bei stereotaktischen Bestrahlungen oder im Rahmen weniger häufiger Therapiekonzepte wird die Bestrahlung mit höherer Einzeldosis in nur einer oder wenigen Sitzungen angewendet.

Der Patient liegt bei der Bestrahlung auf einem speziellen, beweglichen Tisch wobei das Bestrahlungsgerät langsam um den zu bestrahlenden Bereich rotiert.

Die eigentliche Bestrahlung dauert -je nach zum Einsatz kommender Technik- im Regelfall zwischen 2 und 6 Minuten. Die erste Bestrahlungssitzung dauert meist etwas länger, da alle Einstellungen der Geräte und auch die Lagerung sehr genau überprüft werden müssen. Dabei werden immer auch Röntgenaufnahmen, oder ein spezielles CT zur Überprüfung der richtigen Lage angefertigt.

Menschen besitzen keine Sinnesorgane zur Wahrnehmung von Strahlung. Daher stellt man als Patient während der Bestrahlung nichts Ungewöhnliches fest. Die Strahlung ist nicht sicht- oder hörbar und löst auch unmittelbar kein Wärmegefühl oder Schmerzen aus.

Während der Behandlungsserie erfolgt eine regelmäßige ärztliche Betreuung durch den behandelnden Strahlentherapeuten. Manche Patienten berichten während einer Bestrahlungsserie über vermehrte Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Typische lokalisierte strahlenbedingte Nebenwirkungen treten erst mit Verzögerungen von einigen Tagen, manchmal Wochen auf und sind abhängig von der angewendeten Dosis und der bestrahlten Körperregion.

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