Biomarkeranalysen

 

Hier finden Sie Informationen über aktuelle und bereits abgeschlossene klinische Studien und damit verbundene translationale Biomarker-Analysen.

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Biomarkeranalysen innerhalb klinischer Studien

Im Rahmen der klinischen Studien, die unter federführender Leitung unserer Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie (Prof. Dr. med. Dr. h.c. V. Budach) bzw. der Klinik für Hämatologie / Onkologie CBF (Univ.-Prof. Dr. U. Keilholz) durchgeführt werden, führen wir translationale Forschungsprojekte durch, die das Verständnis der Wirk- und Resistenzmechanismen erweitern und bei der Entwicklung von individuell optimierten Therapieverfahren helfen.

Klinische Studien

Aktuell sind folgende translationale Forschungsprojekte etabliert:

- ARO-04-01 Studie (multizentrische randomisierte Phase-III-Studie zur Wirksamkeit von hyperfraktionierter akzelerierter Radiotherapie gemeinsam mit 5-FU/Cisplatin oder Mitomycin C, PI V. Budach): Der Einfluss von tumorspezifischen Faktoren (Expression von MikroRNAs, Vorliegen von spezifischen genetischen Veränderungen, HPV/p16 Status) und stromaspezifischen Veränderungen (Ausmaß und Aktivierungsstatus von tumorinfiltrierenden Immunzellen) auf die Wirksamkeit der Radiochemotherapie wird in diesem Projekt untersucht.

- CETAX-Studie (multizentrische Phase-II-Studie zur Wirksamkeit von Cetuximab-Docetaxel bei Patienten mit metastasiertem/ rezidivierendem Kopf-Hals-Karzinom, PI U. Keilholz): In archivierten Tumorbiopsaten wurden in Kooperation mit dem Institut für Pathologie der Universitätsklinik München (W. Weichert) Untersuchungen zur Genexpression mittels Immunhistochemie durchgeführt. Des Weiteren wurde genomische Tumor-DNA auf Mutationen und Genpolymorphismen analysiert. Das Transkriptom der Tumorzellen wurde mittels qRT-PCR untersucht. Ziel dieser Analysen war es, prädiktive Biomarker für die Wirksamkeit dieses Therapieverfahrens zu identifizieren.

- ICRAT Studie (multizentrische randomisierte Phase- II-Studie zur Wirksamkeit von TPF gefolgt von Bioradiatio im Vergleich zu Standard-Chemoradiatio bei Patienten mit inoperablem, lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom, PI V. Budach): Hierbei wurde der prädiktive Stellenwert von zirkulierenden Tumorzellen bei der Identifikation von Patienten untersucht, die von einer intensiveren TPF-Induktionstherapie profitieren.

- CEFCID (multizentrische randomisierte Phase II Studie zur Wirksamkeit von Cetuximab, 5-FU und Cisplatin versus Cetuximab, 5-FU, Cisplatin und Docetaxel bei Patienten mit metastasiertem / rezidivierendem Kopf-Hals-Karzinom, PI A. Schmittel): In diesem Projekt wurde der Stellenwert von zirkulierenden Tumorzellen als pharmakodynamischer Biomarker für das Ansprechen auf Cetuximab-haltige Therapie untersucht. Zirkulierende Tumorzellen wurden mit einem eigens dafür entwickelten Verfahren auf die Expression von EGFR, phospho-EGFR und weiteren Proteinen im EGFR-Signalweg untersucht.

- HNPrädBio (multizentrische Biomarkerstudie der DKTK Radioonkologiegruppe bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom, welche mit Cisplatin-basierter Radiochemotherapie behandelt werden): In dem retrospektiven Teil dieses DKTK Projektes wurde der Stellenwert von spezifischen Mutationsprofilen für die Wirksamkeit der definitiven/ adjuvanten Radiochemotherapie untersucht.

In der prospektiven Studie sollen die dabei identifizierten prognostischen und prädiktiven Biomarker validiert werden. Zudem werden Analysen von zirkulierenden Tumorzellen und zirkulierender zellfreier DNA durchgeführt werden.

Weiterführende Literatur


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